Samstag, 31. März 2012

Und nu? Super-Glue!

Gestern war an Rad-Service nicht mehr zu denken gewesen. Als mich um 21:15 die SMS erreichte, dass mein Rad jetzt gewaschen sei, lag ich schon in meinem Schlafsack. Sonst wars überall kalt und Wecken ist täglich um 5 (mit Dudelsack-Musik).
Beim ersten Anstieg zeigt sich das Malheur: Der Reifen schleift am Rahmen. Alle Gelenke sind fest, aber unter der Kettenstrebenabdeckung sieht man einen Spalt. Rahmen gerissen, siehe Foto.
Ein hilfsbereiter Mitbiker (alle Südafrikaner sind hilfsbereit) schlägt beherzt gegen das Hinterrad und der Spalt geht zu. Na immerhin schleift es nicht mehr. Wie in Schock fahre ich weiter. Wir checken nach ein paar Minuten die Sachlage: Behelfsreparatur unmöglich; mögliches Schadenspotential beherrschbar. Also weiterfahren.
Im weiteren Verlauf an jedem Servicepoint die gleiche Reaktion, wenn ich den Schaden zeige: Oh.
Es hält bis zurück ins Camp. Meine weitere Suche nach Reparaturmöglichkeiten beschert mir eine weitere Serie von Ohs. Weit außerhalb des Camps in einem Feldlager von nicht-offiziellen Bikeshops finde ich jemanden, der es mit einem Hammer zusammenklopft und mit SuperGlue klebt. Toitoitoi.

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