Es gibt schon weitere Dinge, die anders sind und an die ich mich noch nicht gewöhnt habe. Der Linksverkehr zum Beispiel bringt mich immer wieder aus dem Konzept. Das ist auf dem Rad meist problemlos korrigierbar, irritierend bleibt es.
Zum anderen ist es seltsam, dass andere mich nicht als Fremden sehen. Vielleicht erkennen Sie es nicht auf Anhieb. denn hier gibt es alle Hautfarben vom Reinweiß mit Winterblässe bis zum tiefschwarz. Nach einiger Zeit müssten sie es dann eigentlich merken, aber es macht keinen Unterschied. Es ist egal, woher wir kommen, man wird höflich behandelt, aber nicht wie ein rohes Ei. Und besonders neugierig sind sie auch nicht.
Unsere Tour kann man sozusagen im Internet mitverfolgen. Südafrika ist mindestens so Internett versessen wie wir selber.
Wir haben die ersten beiden Tage bei David's gewohnt, einem Bed&Breakfast, das von einem sehr liebenswertes Paar (David und Hannes) gemanaged wird. Wir haben einen kleinen Garten, in dem wir unsere Fahrräder zusammenbauen und warten können, außerdem unser Bier trinken, und eine Mini-Garage für die Bikes. http://davids.co.za.
Leider geht es jetzt los in die Zeltstadt.
Heute waren wir in Tokai Forest auf vielen tollen Singletrails unterwegs. Langsam läufts und die Hitze führt nicht automatisch zu Schweissausbrüchen. Auf snseren Biketouren haben wir von Kevin führen lassen, auf Facebook "Kevin Cape Town". Kevin gehört zur Firma Daytrippers, die sehr professionell arbeitet. http://daytrippers.co.za.
Abends waren wir in einem Bier-Kneipe, nach einiger Zeit spielten "The Professors" Live-Musik: Jason Mraz, James Blunt, Jack Johnson. Viele Grüße an Isa, hier haben sie Geschmack. http://theprofessors.co.za stand auf ihrem Plakat, und facebook sowieso.
Wir haben uns nochaml mit der Logistik unserer Koffer beschäftigt, damit es uns nicht langweilig wird. Ansonsten mussten wir nochmal umpacken, die Taschen, die wir auf die Tour mitnehmen können, haben einfach nicht alles gefast, was wir als wichtig ansahen. Der Schlafsack muss auch rein und Ersatzmantel und Isodrinks und alles für den Fall der Fälle und den Fall der Fall der Fälle. Kontrolle über alles. Das ist hier eindeutig nicht der Style und so flogen Langarmtrikots, Ersatztrikots usw. wieder aus der Packtasche raus.
Und dann war hier auch noch Cape Town Carneval, von dem das Bild ist. Der Tag mal wieder vollgepackt wie die Tasche.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen