Indem sich die CapeEpic beständig als das härteste Mountainbike-Rennen der Welt bezeichnet, war heute die härteste Etappe angesagt, die wohl notwendig ist, um den Titel zu sichern.
143 km, 2900 Höhenmeter. Dass es dazu auch noch heiß war, passt dazu.
Und so sind wir, die hoffentlich härtesten Mountainbiker der Welt, auf Schuttwegen durch die Lynddchaft gekreuzt, quer über Äcker, haben uns auf staubigen Pisten von Holzlastern jagen lassen, sind entlang von Zäunen schnurgerade an Grundstücksgrenzen die Berge rauf und wieder runter, nur um endlich in Caledon anzukommen. Das Städtchen empfängt uns über seinen Hinterausgang, d.h. eine Schutthalde und ein neulich abgebranntes Waldstück.
In Hinblick auf die touristischen Höhepunkte war heute nix geboten, außer dem Welt-härtest.
Ein bisschen wehmütig fällt der Vergleich mit dem anderen härtesten MTB-Rennen, der Transalp, schon aus. Dort gibt es je nach Emgagement des Etappenorts kulinarisch Überraschungen, oder tolle Ortschaften, oder spektakuläre Lokation für die After-Race Party.
Brauchen harte Männer nicht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen