Freitag, 30. März 2012

Matschball

Gestern Nachmittag begann der Regen, so reichlich wie ich ihn in Afrika erwarten würde. Leider wurde es unerwartet kalt, 9-11 Grad. Zum Glück haben wir nicht alle Regensachen in den Koffern gelassen, und wir können uns anziehen, wie bei einer Radtour. Zuhause.
Das RaceOffice hofft noch: Lets hope the single trails will not be too muddy. Entweder ist das der Kommunikationsstil, oder das RaceOffice ist selber nicht häufig nach einem Regen geradelt. Und also: keine Änderungen an der Route.
Am Morgen regnet es weiter, und kaum aus der Stadt raus, ist Schluss mit Asphalt und Start mit Matsch. Rot und stellenweise tief. Den ersten Biker sehe ich nach 5 km stürzen.

Chainsuck: Der Matsch wird vom Hinterrad hoch auf die Kette geschleudert, diese klebt am Zahnkranz, wird von der nachfolgenden Kette eingeklemmt, und stop ist's.

Und tatsächlich führt am nachmittag, wo der Straßenzustand jedem klar geworden sein müsste, die Route über die hoffnungslos vermatschten Eindeutig vermeidbar, aber die Organisatoren haben andere Prioritäten. Tolle Media-Bilder vermutlich.

Nach einer letzten, überflüssigen Schlammrunde um unseren neuen Zeltplatz treffen wir ziemlich sauer ein. Es ist spät, kühl, alles ist verdreckt, und der neue Platz versinkt schon am ersten Nachmittag im Schlamm.

Die Organisation zeigt keine Reaktion auf das Wetter. Na prima, das ist vermutlich authentisch Afrika, wie wir es wollten.

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