Sonntag, 25. März 2012

Prolog


Der Tag hat früh begonnen und zwar ähnlich wie der gestrige geendet hat: mit Packen. Rein in die Klamotten für den Prolog, Fahrräder präparieren, alles andere in die Fahrradkoffer, die schönen Cape Epic Taschen mit den Dingen füllen, die wir für die nächsten acht Tage benötigen und dann alles in den reservierten Mietwagen packen. Zum Glück kommt kein normales Auto, sondern tatsächlich der angekündigte VW-Bus. Trotzdem mit zwei Radkoffern, den Taschen, Bikes und uns selbst ist der voll bis unters Dach. Gerade der Fahrer und wir beide finden noch Platz darin. Dann noch schnell bei David ein kleines Frühstück einverleiben und los geht's zum Prolog-Startort. Dort angekommen ist das Raceteam gar nicht glücklich mit unseren Fahrradkoffern, aber nach einigem Hin und Her kümmert sich die Organisation auch darum.

Mit unserer Startzeit um 8:55:40 Uhr haben wir Glück, spät genug, um noch mehr Hektik zu vermeiden, und früh genug, um nicht in die Mittagshitze zu kommen. So jedenfalls die Vorstellung. Dumm nur, dass hier in Südafrika die Hitze auch schon morgens da ist.

Trotzdem der Start rückt näher und wir schieben uns nach un nach auf die Startrampe. Pünktlich geht es auf die Strecke. Nach etwa 800m überholt uns das 25 Sekunden nach uns gestartete Team. Na toll denke ich, das wird ja was werden! Kurze Zeit später denke ich nicht mehr daran, dafür kämpfe ich mich bei Puls 175 eine sandige Rampe hinauf. Schwitzen ist hier garantiert. Der Weg verläuft durch ein Weingut durch dessen Weinberge, wobei die nicht bebauten Hänge als Bikepark dienen. Also Kurven, Stufen und schnelle Downhills über Sand und Stein. An Erholung ist dabei allerdings mal wieder nicht zu denken. So wiederholt sich das Spiel bis die 27 km abgearbeitet sind.

Mein Fazit des Prologs: Wir können erahnen, was in den nächsten Tagen auf uns zukommt - Afrika pur. Die Platzierung von heute ist noch zu erwähnen: 261. der Herren und im Gesamtklassement 462.

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