Das ist die Platitüde, die sich in allen CapeEpic Blogs auch der früheren Jahre wiederholt. Wir haben uns vorbereitet, doch die Wucht der Hitze hat uns überrascht. Morgens noch bedeckt bei 18 Grad war das Biken wie gewohnt schweisstreibend. Um 9:30 riss die Wolkendecke auf und verschwand innerhalb kürzester Zeit. Alle 10 Minuten stieg die Temperatur um 1 Grad, bis es dann Mittags 30 plus war. Die unterschiedlichsten Zahlen wurden herumgereicht, von 32 bis zu 38. Das wird kritisch für die Körperkerntemperatur, wenn man sich fast durchgehend in der Sonne befindet, bei Anstiegen keinen Wind hat und gleichzeitig kräftig in die Pedale treten muss.
Wir hatten alle verfügbare Transport-Kapazität im Einsatz, füllten überall nach, es gab sogar eine zusätzliche Wasserstelle. Der begrenzende Faktor war der Magen, der einfach nicht mehr durchlassen wollte. 13 Liter haben wir geschluckt und sind immer noch im Defizit. Wir füllen mit allem nach, was unsere Reichweite kommt. Wir sind einigermaßen gut durchgekommen, einige unserer Kollegen saßen am Wegesrand im Schatten und sahen nicht so glücklich aus. Zwei Krankenwagen kamen uns entgegen.
Die dürren Zahlen: 8:00:09 finish time,
219 in der Mens Wertung (ja wir starten Hauptklasse)
394 in der Gesamtwertung von 600 gestarteten Teams.
Ich dachte vor dem Start, dass sie uns als Ausländer als Zahlonkels mitfahren lassen udn dafür ein bisschen gnädig sind, wenn es um die sportliche Komnponente geht. Der Prolog war ein Zirkus, in dem sich viele präsentieren wollten und entsprechend wurde auch gefahren. Und heute ging es weiter im harten Wettbewerb mit größtem Engagement und die Strecke ist rauf wie runter hart. Die "real men"-Komponente scheint tief drin zu stecken, obwohl natürlich viele Frauen mitfahren (in mixed oder womens teams) und manche Frauen den harten Männern um die Ohren fahren.
Und wir können auch mithalten, und hoffen wir, dass es schneien möge.
Achja staubig wars auch nicht zu knapp, wie ihr im Titelbild seht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen