Die letzte kurze Etappe war eigentlich ganz entspannend, dachten wir. Allerdings verloren Arnold und ich uns aus dem Blick und warteten jeweils aufeinander, bis der Besenwagen kam.
So rollten wir das Feld vom Schluss her auf, bis mir dann die Kette riss. Während der Reparatur sausten wieder alle an uns vorbei, so dass wir wieder am Schluss des Feldes in die Verpflegungsstation gondelten. Die Rennhektik war uns gründlich vergangen und es hätte eine ganz entspannte Tour werden können. Bis auf den Gedanken, was denn noch alles auf den letzten 20 km passieren würde. Zum Glück nichts und so hängten uns Karl Platt und Christoph Sahm die Finishermedaille um. Eine große Erleichterung macht sich bei allen breit und wir sitzen auf der Picknickwiese mit einem Glas Wein in der Hand und gucken dümmlich grinsend in die Runde.
Jetzt wieder alles organisatorische rückwärts abwickeln: Bikeboxen, Hotel, Flughafentransfers und das mit leerem Akku, vom iPhone. Sorgen um den Ladestand und Wifi-Verbindung bleiben die beständige Sorge -- Epic oder nicht.